Frozen Island Dreams
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Was in unserem Eis enthalten ist oder nicht enthalten ist

Wir haben uns große Mühe gegeben, bei unserem Frozen Island Dreams Kokosmilch-Eis einige Dinge anders zu machen als bei normalem Eis, das Sie in Ihrem Supermarkt oder in einer Eisdiele finden. Auf dieser Seite erklären wir Ihnen, welche Zutaten wir verwenden, welche nicht, und warum.


ohne Fruktose-Zusatz, laktosefrei, glutenfrei, V-Label

Das ist in unserem Eis drin:

Kokosnuss

Kokosmilch

Kokosmilch schmeckt gut und ist wunderbar cremig. Sie besitzt einen hohen Anteil an sogenannten MCT-Fetten. Kokosmilch enthält fast keine Fruktose und nur wenig Saccharose. Die Kokosmilch für unser Eis wird aus Indonesien importiert. Unser fertiges Eis enthält je nach Sorte einen Kokos-Anteil von 44 bis 55% – das ist mehr als Sie in so mancher Kokosmilch-Dose finden werden!

Traubenzucker

Traubenzucker (auch Dextrose oder Glukose genannt)

Da viele Menschen mit einer Fruktose-Unverträglichkeit auch auf normalen Haushaltszucker (Saccharose) verzichten, haben wir unser Eis nur mit Traubenzucker gesüßt. Traubenzucker hat etwa 30% weniger Süßkraft als normaler Haushaltszucker. Unser Eis schmeckt dadurch etwas weniger süß als sonst, und das ist durchaus gewollt: So kommt der Geschmack der übrigen Zutaten besser zur Geltung.

Bindemittel: Xanthan

Bindemittel

Diese Zutat bindet das freie Wasser, das sonst bei längerer Lagerung störende Eiskristalle bilden würde, und sorgt so dafür, dass die cremige Konsistenz des Eises erhalten bleibt. Es handelt sich um natürlich vorkommende Polysaccharide (Mehrfachzucker), die aus den Einfachzuckern Glukose und Mannose aufgebaut sind. Xanthan (E415) wird von Bakterien hergestellt und wäre auch für Bio-Lebensmittel zugelassen.

Zusatzstoff-Datenbank (Verbraucher Initiative e.V.): Xanthan (E415)

Emulgator: Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren

Diese Bezeichnung klingt zunächst etwas „chemisch“, tatsächlich hat dieser Zusatzstoff (E471) aber große Ähnlichkeit mit natürlichen Fetten. Chemisch gesehen ist ein Fett eine Verbindung aus Glycerin und drei Fettsäuren. Bei den Mono- und Diglyceriden fehlen jeweils eine oder zwei der drei Fettsäuren. Diese Stoffe kommen auch natürlich in unserem Körper vor: Bei der Fettverdauung werden die Fette zu Glycerin und den freien Fettsäuren abgebaut, als Zwischenprodukte entstehen dabei die Mono- und Diglyceride.

Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren sind ähnlich aufgebaut wie natürliche Fette

Im Eis dienen die Mono- und Diglyceride (E471) als Emulgatoren: Sie sorgen dafür, dass sich Wasser und Fett besser miteinander vermengen und stabilisieren die entstandene Mischung. Nur so bleibt das Eis auch bei längerer Lagerung cremig.

Wir garantieren, dass das von uns verwendete Produkt rein pflanzlichen Ursprungs und frei von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) ist. Die ähnlich klingenden Ester der Mono- und Diglyceride (E472a-f) sind nicht in unserem Eis enthalten.

Zusatzstoff-Datenbank (Verbraucher Initiative e.V.): Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren (E471)

Seifenblasen

 

Luft

Bei der Herstellung des Eises in der Eismaschine wird eine gewisse Menge Luft in die flüssige Eismasse eingerührt, wodurch sich das Volumen des Eises erhöht. Das bezeichnet man als Luft-Aufschlag oder Overrun. Der Luft-Aufschlag kann bei industriell produziertem Eis bis zu 120% betragen, bei unserem von Hand hergestellten Premium-Eis beträgt er jedoch nur etwa 33%.

Bei Speiseeis wird die Füllmenge in Litern oder Millilitern angegeben, und auch die Nährwertangaben müssen pro 100 ml angegeben werden. Wenn Sie die Nährwertangaben verschiedener Produkte vergleichen, wird ein Eis mit geringem Luft-Aufschlag also tendenziell höhere Kalorien-, Fett- und Zucker-Werte aufweisen als eines mit hohem Luft-Anteil.

Vanilleschoten

Geschmackszutaten je nach Sorte

Auch bei den geschmacksgebenden Bestandteilen achten wir auf Qualität und auf die Zutatenliste. Für unser Vanilleeis verwenden wir zum Beispiel nur gemahlene Vanilleschoten, weil in fertigen Vanillepasten oder Vanilleextrakten meist auch fruktosehaltige Zutaten wie z.B. Invertzuckersirup enthalten sind.

Möglicherweise Spuren von anderen Stoffen

Als kleines Unternehmen sind wir auf die Zusammenarbeit mit einem anderen Hersteller angewiesen, der das Eis für uns produziert und verpackt. Trotz sorgfältiger Reinigung und Kontrollen können wir deshalb nicht ausschließen, dass Spuren von Milch, Ei, Soja und Schalenfrüchten (Nüssen) enthalten sein können. Für Allergiker ist diese Information eventuell wichtig (mehr Informationen).


Zum Vergleich: Das ist in anderem Eis oft drin:

Sie denken, Eis besteht nur aus Milch, Sahne, Ei und Zucker? Das ist heute eine Ausnahme-Erscheinung, fragen Sie in Ihrem Eissalon mal nach der Zutatenliste! Ein normales hochwertiges Speiseeis enthält oft folgende Zutaten, die wir nicht verwenden:

Milchkuh

Milch, Sahne, Milchpulver

Klar, mit diesen Zutaten wäre unser Eis weder laktosefrei noch vegan.

Hinweis für Allergiker: Spuren von Milchprotein können auch in unserem Produkt enthalten sein!

Haushaltszucker, Invertzucker, Honig, Agavensirup, Ahornsirup und Inulin enthalten alle einen hohen Anteil an Fruktose-Bausteinen

Haushaltszucker (Saccharose), Invertzuckersirup, Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft, Fruktose

Diese Zuckerarten haben eine doppelte Funktion: Zum einen fungieren sie als Süßungsmittel, zum anderen spielt der Zuckergehalt eine ganz wesentliche Rolle, um die cremige Konsistenz des Eises zu erreichen. Der Zucker sorgt dafür, dass das enthaltene Wasser nicht so leicht gefrieren kann.

Da wir ein Eis mit reduziertem Gehalt an Fruktose und daraus aufgebauten Mehrfachzuckern herstellen wollten, verwenden wir an Stelle dieser Zuckerarten nur Traubenzucker (Glukose). Glück für uns: Bei der gefrierhemmenden Wirkung liegt Traubenzucker sogar etwas besser als Haushaltszucker.

Inulin

Inulin wird sehr oft eingesetzt und spielt eine ähnliche Rolle wie Zucker und Milchpulver: Es dient als Füllstoff, um die Trockenmasse des Eises zu erhöhen und das Gefrieren des Wassers zu hemmen.

Inulin ist ein Polysaccharid, das aus Fruktose-Molekülen aufgebaut ist. Deshalb verwenden wir es für unser Eis nicht.

Eis-Basen, diverse Pasten (z.B. Vanillepaste)

Viele Eisdielen kaufen fertige Eisbasen und Pasten ein, da sich diese Produkte besser dosieren lassen als die Bindemittel und Emulgatoren alleine. Leider enthalten diese Produkte oft Invertzucker, Inulin, Sorbit oder andere Zutaten, die wir vermeiden wollen. Wir setzen diese daher für unser Eis nicht ein.

Buntes Eis

Aromen und Farbstoffe

Verwenden wir für unser Eis nicht. Deshalb ist auch unser Vanilleeis nicht gelb: Die gelbe Farbe kam ursprünglich vom Eigelb und kommt heutzutage meist durch den Farbstoff Beta-Carotin zustande.


 
Sie sehen: Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie „zufällig“ irgendwo ein Eis mit reduziertem Gehalt an Fruktose und daraus aufgebauten Mehrfachzuckern finden, ist relativ gering.

Wir haben ein solches Eis im Angebot - und wir liefern es direkt zu Ihnen nach Hause!